Pflegetipps

Walnüsse schneiden

Ein Schnitt des Walnussbaums ist eigentlich nicht nötig, außer wenn er für den Garten zu groß geworden ist oder herabhängende Äste stören.

Anders als bei Obstgehölzen ist es ratsam, die Walnussbäume

Ende August bis Ende September  einzukürzen, weil sie sehr stark bluten und der Saftdruck in dieser Zeit am geringsten ist. Es bleibt dem Baum Zeit, die Wunden noch vor der Winterruhe verheilen zu lassen.

Ein lästiger Besucher: die Walnussfruchtfliege

Erst bekommen die schönen dicken grünen Walnüsse am Baum kleine schwarze Punkte, die sich allmählich vergrößern und schließlich wird die ganze Schale der Nuss schwarz, unansehnlich und lässt sich nur schwer von der Nuss trennen.

Ein Grund dafür kann die Walnussfruchtfliege sein, die bis zu 20 Eier in eine Schale legt, aus denen dann kleine weiße Maden schlüpfen. Zwar befallen sie nicht die eigentliche Nuss, aber ihr Wachstum kann geschwächt werden und vor allem ist es ein unerfreuliches Geschäft, die fest haftende Hülle zu entfernen.

Die vollgefressenen Maden lassen sich zur Erde fallen und verpuppen sich dort, um im Folgejahr wiederzukommen.

Ein wenig Abhilfe können rechtzeitig aufgehängte gelbe Klebefallen bringen.

Werner Dölling

Alles zum Thema Bewässerung

Die langen Trockenperioden in den letzten Jahren haben uns immer wieder schier zur Verzweiflung getrieben, manch einer konnte gar nicht genug Wasser auf sein Stückle schaffen, um die jungen Bäume und Sträucher vor dem Verdursten zu bewahren.

Und überdies waren wir uns nicht sicher: Sollen wir jeden Tag raus, damit der Boden nicht austrocknet oder nur einmal die Woche?


Wie funktioniert das überhaupt, wozu braucht die Pflanze Wasser, wie transportiert sie es von der kleinsten Wurzel in die höchsten Zweige?

Schon die Art der Pflanzung und die Bodenbearbeitung hat Einfluss darauf, wie gut die Pflanzen das Wasser aufnehmen können.

Für alle Bäume und Sträucher, auch die Gemüsebeete im Garten, stellt sich immer wieder die Frage: Wie gieße ich richtig? Wann gieße ich? Zu welcher Tageszeit? Täglich oder einmal die Woche? Viel oder wenig? Ist Regenwasser gut?

Woher nehme ich überhaupt das Wasser, aus der Leitung, dem Brunnen, der Regenrinne? - Wie sammle und speichere ich es am besten?

Und dann gibt es ja noch alle möglichen Bewässerungssysteme, von einfachen eingegrabenen Töpfen bis zur hochtechnisierten Tröpfchenbewässerung.

Über all dies informierte der Obst- und Gartenbauverein Neustadt im März.